Bandporträt HOBO
Eine nicht alltägliche Biografie
Ihre Geschichte dürfte zwischenzeitlich so gut wie jedem in den südlichen Gefilden unseres Landes bekannt sein. HOBO waren Mitte der neunziger Jahre unbestritten die Könige der Südpfalz (“die Besten im Südwesten” hieß es allerorten in der Presse) – und das durchaus gerechtfertigt, denn niemand sonst zog derartige Zuschauermassen in die Hallen und auf die Open-Air-Bühnen, niemand sonst verkaufte derart viele CDs, niemand sonst bot eine derart professionelle Show und niemand sonst durfte sich glücklich schätzen, daß die eigenen (!) Songs im weiteren Umland zu regelrechten Hymnen avancierten. Die fünf Landauer Musiker setzten seinerzeit nachhaltig Maßstäbe in jeglicher Hinsicht.
Doch wie so oft im Leben, geht das Schicksal manchmal unliebsame Wege: Auf dem Höhepunkt ihrer Popularität verkündete die Band 1996 das Ende ihrer Zusammenarbeit. Die Gründe waren so vielschichtig wie einleuchtend: Hier der Beruf, dort die Familie, einerseits die zunehmende Erwartungshaltung vieler, andererseits eine gewisse Form der Stagnation und –mit Sicherheit der Hauptgrund– die fortwährende Ungewissheit ob des Gesundheitszustandes von Mastermind & Bandgründer Ulli Degenhardt, bei dem die Ärzte bereits Ende 1995 ein Krebsleiden diagnostiziert hatten.
Zwar zelebrierte die Formation im Oktober 1996 noch das 25jährige Bühnenjubiläum des Teufelsgeigers mit einer fulminanten Gala, doch bevor es an die Organisation des anberaumten Abschluss-Gigs im Dezember gehen konnte, ereilte die Fans Anfang November die schockierende Botschaft, dass Ulli in Folge seiner Krankheit nicht mehr imstande sei, seine geliebten “Bretter, die die Welt bedeuten” betreten zu können.
Im Januar 1997 ereignete sich schließlich das, was die meisten insgeheim befürchtet hatten: Ulrich Degenhardt erlag im Alter von nur 41 Jahren einer Krankheit, der er so lange standhaft getrotzt hatte. Somit schien das Kapitel HOBO für immer beendet.
Doch niemand, weder die unbeschreiblich treue Fangemeinde, die ihre Verbundenheit nach wie vor (z.B. durch überdimensionale Heckscheibenaufkleber) überall demonstrierte, noch die Musiker selbst, war jemals richtig glücklich mit dieser vermeintlichen Tatsache. Tief drinnen blieb jenes unerklärliche, unauslöschliche Gefühl, irgend etwas zurückgelassen zu haben. Etwas, was so unwiederbringlich schön gewesen war, daß es einfach nicht aufgegeben werden durfte.
Tja, und dann kam Ollys “3 From 1”-Konzertabend in der Hauensteiner Wasgauhalle, als Andy und Charlie überraschend die Bühne betraten, um zwei, drei Stücke aus “längst vergangener Zeit” zu intonieren. Das Publikum war überwältigt und überwältigend zugleich; mit solchen Reaktionen hatte nun wahrlich keiner gerechnet. Was lag näher, als es noch einmal zu probieren? Alle waren sich darin einig: Mit neuen Musikern sollte ein neues HOBO-Kapitel aufgeschlagen werden.
1999 war es endlich soweit. Die neue Formation absolvierte einige Test-Gigs im Südpfälzer Raum, bevor sie sich daranmachte, einen hervorragenden Silberling zu produzieren (“Hip-Hop-Cowboy”), der –wie sollte es anders sein?– reißenden Absatz bei der ausgehungerten Fan-Gemeinde fand.
Rekordverdächtige 3 (in Worten: drei!) Tage brauchte es gerade mal, bis nach dem Vorverkaufsstart das avisierte Reunion-Konzert in der Löwensteinhalle zu Albersweiler mit über 2000 Leuten samt und sonders ausverkauft war – und dabei hing bis dato noch kein einziges Plakat aus! Spontan entschied man sich für eine Zusatzshow tagsdrauf. Die Tickets hierfür waren ebenfalls eine Woche später vergriffen... Und so ließe sich die abermalige Erfolgsstory nahtlos fortsetzen.
Doch wie so oft im Leben, geht das Schicksal manchmal unliebsame Wege: Auf dem Höhepunkt ihrer Popularität verkündete die Band 1996 das Ende ihrer Zusammenarbeit. Die Gründe waren so vielschichtig wie einleuchtend: Hier der Beruf, dort die Familie, einerseits die zunehmende Erwartungshaltung vieler, andererseits eine gewisse Form der Stagnation und –mit Sicherheit der Hauptgrund– die fortwährende Ungewissheit ob des Gesundheitszustandes von Mastermind & Bandgründer Ulli Degenhardt, bei dem die Ärzte bereits Ende 1995 ein Krebsleiden diagnostiziert hatten.
Zwar zelebrierte die Formation im Oktober 1996 noch das 25jährige Bühnenjubiläum des Teufelsgeigers mit einer fulminanten Gala, doch bevor es an die Organisation des anberaumten Abschluss-Gigs im Dezember gehen konnte, ereilte die Fans Anfang November die schockierende Botschaft, dass Ulli in Folge seiner Krankheit nicht mehr imstande sei, seine geliebten “Bretter, die die Welt bedeuten” betreten zu können.
Im Januar 1997 ereignete sich schließlich das, was die meisten insgeheim befürchtet hatten: Ulrich Degenhardt erlag im Alter von nur 41 Jahren einer Krankheit, der er so lange standhaft getrotzt hatte. Somit schien das Kapitel HOBO für immer beendet.
Tja, und dann kam Ollys “3 From 1”-Konzertabend in der Hauensteiner Wasgauhalle, als Andy und Charlie überraschend die Bühne betraten, um zwei, drei Stücke aus “längst vergangener Zeit” zu intonieren. Das Publikum war überwältigt und überwältigend zugleich; mit solchen Reaktionen hatte nun wahrlich keiner gerechnet. Was lag näher, als es noch einmal zu probieren? Alle waren sich darin einig: Mit neuen Musikern sollte ein neues HOBO-Kapitel aufgeschlagen werden.
1999 war es endlich soweit. Die neue Formation absolvierte einige Test-Gigs im Südpfälzer Raum, bevor sie sich daranmachte, einen hervorragenden Silberling zu produzieren (“Hip-Hop-Cowboy”), der –wie sollte es anders sein?– reißenden Absatz bei der ausgehungerten Fan-Gemeinde fand.
Rekordverdächtige 3 (in Worten: drei!) Tage brauchte es gerade mal, bis nach dem Vorverkaufsstart das avisierte Reunion-Konzert in der Löwensteinhalle zu Albersweiler mit über 2000 Leuten samt und sonders ausverkauft war – und dabei hing bis dato noch kein einziges Plakat aus! Spontan entschied man sich für eine Zusatzshow tagsdrauf. Die Tickets hierfür waren ebenfalls eine Woche später vergriffen... Und so ließe sich die abermalige Erfolgsstory nahtlos fortsetzen.
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Die Band HOBO existiert nicht mehr.
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